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Verdelung mit Kaltfolien - Tipps und Tricks

Zur Erstellung der Daten mit ColdFoil


Adobe Photoshop®

Der Farbauszug für die Silberfolie wird als Volltonfarbkanal angelegt. Die Datei kann als TIFF, inklusive des Volltonfarbkanals, abgesichert werden.

Der Freisteller für den Volltonfarbkanal sollte exakt gearbeitet werden, damit keine unschönen und un­­sauberen Übergänge zwischen veredelten und nicht veredelten Teilen entstehen.

Die Motive sollten kontrastreicher bearbeitet werden, um dem Grau- und Farbwert der Silberfolie entgegenzuwirken. Damit wird auch eine Verflachung des Bildes verhindert. Sind in einem Motiv z.B. goldene Metalle zu veredeln, ist es sinnvoll Cyan- und Schwarz-Anteile zu reduzieren, denn die Silberfolie enthält bereits hohe Anteile davon. Magenta- und Yellow-Anteile sollten im Farbauftrag erhöht und kontrastreicher bearbeitet werden. Weiße und hellere Lichtbereiche sollten nicht in reiner Folienfarbe dargestellt werden. Das Auge lässt sich eher täuschen, wenn die helleren Bereiche von Prozessfarben überdruckt werden (100% Silberfolie + 10% Cyan, 10% Magenta oder 10% Yellow).

Es ist sinnvoll, Überlegungen für Überfüllungen anzustellen, um „Blitzer“ zu vermeiden. Helle, metallische Objekte sollten 1 bis 2 Pixel in dunkle Hintergründe überfüllt werden, jedoch ausschließlich im Silberfolienkanal. Damit geht die Silberfolie optisch wesentlich besser in den dunklen Hintergrund über. Die Überfüllung könnte direkt in Photoshop® als eine um 1 Pixel erweiterte Auswahl angelegt werden. Der Silberfolien-Volltonfarbkanal ist dann 1 Pixel größer als das freigestellte, zu veredelnde Objekt selbst.

Motive, die sehr viel Schwarz-Anteile enthalten, sollten überarbeitet werden. Das Schwarz wirkt besser, wenn es mit Cyan, Magenta und Yellow erzeugt wird, reines Schwarz kann dagegen matt und leblos auf der Silberfolie aussehen.

Die Kunst der Lithografie ist bei diesem Thema durchaus wieder aktuell. Es bedarf einer sehr guten farblichen Vorstellungskraft, um sich eine 5. Farbe als Farbraumerweiterung zu Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz vorzustellen. Eine Simulation am Monitor ist nur schwer möglich. Als Hilfsmittel in Photoshop® kann man in den Volltonfarbkanal-Optionen einen 50%–60%igen Grauwert für den Silberton einstellen, aber das ist bei weitem keine farbechte Simulation.
 

Adobe InDesign®

Durch die nahtlose und native Zusammenarbeit zwischen Photoshop®, Illustrator®, InDesign® und Acrobat® sind gerade Veredelungen ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen.

Um Elemente und Objekte direkt in InDesign® metallisch einzufärben, ist es notwendig zuerst den Vollton für die Silberfolie anzulegen. Dann sollte der 4c-Farbwert als Prozess-Farbtyp (CMYK) angelegt werden. Als letztes ist ein Mischdruckfarben-Farbfeld mit dem gewählten Prozesston anzulegen plus dem Vollton. Illustrator®-Grafiken können nativ platziert und entsprechend mit den Mischdruckfarben eingefärbt werden.

Transparenzen, die einen derartigen Mehrfarbton enthalten, sollten nicht angewendet werden – auch Bilder sind nicht transparent zu platzieren. Native Illustrator®-Transparenzen sind ebenfalls nicht zu empfehlen. Bei der Reduzierung der Transparenzen kann es zu nicht vorhersehbaren Druckergebnissen kommen, z.B. die Aufrasterung des Silberfolienfarbauszuges.

Acrobat®, Illustrator®, InDesign® und Photoshop® sind eingetragene Marken von Adobe® - HKS® ist ein eingetragenes Markenzeichen der Firma Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co.
 
Weitere Hinweise finden Sie auch bei:
- TIPPS und Tricks: PDF PDF Herunterladen (365.6 KBytes)
- DOCMA.info: DOCMA Artikel „Masken für Metallfoliendruck“
- Wikipedia: Wikipedia
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